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Stiftung

Zu der Entwicklung der Kulturetage gehört auch die Geschichte des Vereins, der die Kulturetage trägt.

 

Anfang der 80iger Jahre wurde von den damals aktiven Kulturschaffenden sowie kulturinteressierten Bürger*innen, die gemeinsam ein soziokulturelles Zentrum in Oldenburg aufbauen wollten, die Kulturkooperative Oldenburg in Form eines Vereins gegründet. Dabei beschreibt das Wort Kooperative auch das Selbstverständnis und die Arbeitsform aller, die am Projekt Kulturetage mitgewirkt haben.

Dieser Verein und das hohe ehrenamtliche Engagement von kulturinteressiertem Bürger*innen, Künstler*innen und Mitarbeiter*innen der Kulturetage ist Basis der Entwicklung bis heute. Die Idee der Überführung in eine Stiftung ist dabei schon vor vielen Jahren geboren worden.

 

Nach langen Bemühungen und Überlegungen konnte diese Idee nun im Jahr 2021 mit der Überführung des Vereins in die Stiftung Kulturetage Oldenburg e.V. umgesetzt werden. Es handelt sich dabei zunächst weiter rechtlich um einen Verein, allerdings mit erweiterten Strukturen in Anlehnung an Stiftungen.

Der Stiftungsrat

Die sowohl nach innen als auch nach außen wirkende wesentliche Neuerung ist die Etablierung eines Stiftungsrats, der vom Vorstand berufen wird.

 

Seine Aufgaben sind die Beratung, Unterstützung und Überwachung des Vorstands, um den Satzungsauftrag des Vereins so wirksam wie möglich zu erfüllen. Zu den Aufgaben gehört dabei auch „die Entwicklung von Konzepten, Visionen und Strategien insbesondere zur kulturpolitischen Aufstellung, Entwicklung und Bedeutung in der Region“ (§ 11 der Satzung).

Damit diese Aufgaben bestmöglich erfüllt werden können, wurden in den Stiftungsrat Mitglieder aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen berufen. Hierzu gehören unter anderem je ein Vertreter/eine Vertreterin aus der Wirtschaft bzw. dem Bankenwesen mit Stiftungserfahrung, der Universität, der Kirchen, der Architektur und Kunstszene, der freien Theaterszene, der kommerziellen Kleinkunstszene, der Soziokultur und Integration, der Kreativwirtschaft und der überregionalen Soziokultur sowie eine Anwältin.

 

Der Stiftungsrat hat sich vorgenommen, unter anderem im Rahmen von Workshops, gemeinsam mit dem Vorstand einzelne Themen zu bearbeiten, die gesellschaftlich im Rahmen der weiteren Entwicklung in der Kulturetage von besonderer Bedeutung sind. Die dabei erzielten Ergebnisse sollen nicht nur innerhalb der Kulturetage mit den dort Beschäftigten weiterverfolgt und umgesetzt werden, sondern auch als Impulsgeber in der Kulturlandschaft Oldenburgs wirken.

 

Stiftungsrat und Vorstand auf dem Foto.

(von links: Harald Lesch, Ulf Goerges, Luisa Jansen, Petra Eller, Karin Opphard, Franz Josef Tönnemann, Irmtraud Strodtmann, Doris Klein, Uwe Schwettmann, Jessica Leffers, Gerd Dallmann, Brigitte Gläser, Bernt Wach, Marion Fittje, Christiane Wülfrath, Martin Bode, Gesine Geppert, Bettina Stiller)

der vorsitz

Am 17. Mai 2022 wurden Jessica Leffers (stellvertretende Vorsitzende) und Harald Lesch (1. Vorsitzender) in den Vorsitz des Stiftungsrates gewählt.