Alles, was die scheue 23-jährige Marina über menschliches Verhalten und Sexualität weiß, kennt sie aus den Tierdokumentationen von Sir David Attenborough ("Attenberg"). Lieber übt sie sich in der Imitation von Affen anstatt im Annähern an das andere Geschlecht. Ihre einzige Bezugsperson, abgesehen von ihrem krebskranken Vater (Vangelis Mourikis), ist ihre Freundin Bella.
Bella bemüht sich, Marina aufzuklären, und weiht sie in ihre eigenen Erfahrungen und Phantasien ein. Während Marinas Interesse am Zwischenmenschlichen langsam erwacht, geht das Leben ihres Vaters zu Ende. Ihre letzten Gespräche mit ihm werfen noch mehr Fragen auf. Und erst als ein Fremder in die Stadt kommt, beginnt Marina die Mysterien der menschlichen Fauna auf eigene Faust zu untersuchen.
Geheimnisvolle Dialektik von Ökonomie und Kunst. In Deutschland floriert das Wirtschaftsleben, die Filme aber versinken künstlerisch in der Bedeutungslosigkeit, werden international zur Randnotiz. Im krisengebeutelten Griechenland dagegen entsteht ein junges, vitales, experimentierfreudiges Kino, eine Art Nouvelle Vague. Über fünfzig Festivals haben "Attenberg" ins Programm genommen, er ist ein Lieblingsfilm der weltweiten Kinoentdecker geworden - durch seine souveräne Art, sich in die Traditionslinien des Autorenkinos einzuschwingen und dabei doch eine ureigene Stimme zu finden. Am besten lässt sich "Attenberg" beschreiben, wenn man seinen Umgang mit den essenziellen Motiven des modernen Kinos ins Auge fasst, also mit Coolness, Sex, Antipsychologie und Topographie Süddeutsche Zeitung
Auch anderthalb Jahre nach seiner Premiere beim Filmfestival von Venedig ist „Attenberg“ der originellste Film weit und breit. Man muss lange zurückdenken, wann eine neue Filmästhetik bei aller Strenge so viel Spaß gemacht hat. Es ist schön, dass man jetzt ausgerechnet in Griechenland, der Wiege der abendländischen Kunst, wieder das Sehen lehrt Berliner Zeitung
„Attenberg" ist schon jetzt eine der intensivsten Kinoerfahrungen, die man 2012 machen kann. Filmstarts.de
„selten, mutig und rührend” The Wallstreet Journal
| Mo | 18.06.2012, | 20:15 Uhr | |
| Di | 19.06.2012, | 20:15 Uhr | |
| Mi | 20.06.2012, | 20:15 Uhr |
Medienbüro Oldenburg e. V. in Kooperation mit der Kulturetage GmbHg
(nur Abendkasse): 6 €. 4er-Karte (übertragbar) 20 €. Mit Cine-Karte: jeweils 2 € ermäßigt. Kinder- und Jugendveranstaltungen 3 €. Reservierung 0441-2489646 oder unter www.cine-k.de
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Do 23.05. / Cine k Starlet |
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Mo 27.05. / Cine k Zwei Mütter |